Am Fuße des Nationalparks Hainich

Homepage der Gemeinde: www.flarchheim.de

„Im Jahre 980, im Mai, dem ersten, schenkte der Einwohner namens Ertag aus Flarchheim dem Abt Werner des Klosters Fulda seinen Hof mit allem Zubehör, ferner 7 Hufen und 72 Joch zu Fladeheim …“ Das ist die erste anerkannte Urkunde mit einem genauen Datum, in der das heutige Flarchheim erwähnt wurde. Am 27. Januar 1080 war Flarchheim Schauplatz einer Schlacht zwischen Heinrich IV. und seinem Gegenkönig Rudolf von Schwaben, die in die Geschichte einging. Die Landwirtschaft und die ansässigen Handwerksbetriebe prägen wie seither den Charakter des Ortes. Zweigeschossige Fachwerkhäuser mit Torhaus sind typisch für das Ortsbild.

Dorfmitte

Die Einwohner engagieren sich in verschiedenen Vereinen. Die gut organisierte Flarchheimer Feuerwehr errang mehrere Kreismeistertitel und findet regen Zuspruch bei der Jugend. Beim traditionsreichen Reit- und Fahrverein werden alle zwei Jahre Reit- und Fahrturniere auf dem Reit- und Sportplatz durchgeführt. In der neuen Reithalle kann ganzjährig trainiert werden und sie steht für Turniere zur Verfügung. Die Einwohner Flarchheims sind stolz auf ihren Männergesangverein, der auf eine 120-jährige Sangesgeschichte zurückblicken kann und Träger der „Zelter-Plakette“ ist. Die gute Lage des Festplatzes mit Musikpavillon, des Jugendclubs und der Sportanlage bietet ideale Möglichkeiten für die Durchführung verschiedener Feste. Traditionsgemäß werden alljährlich der Peterstag, Pfingsten, das Fahnenschwenken, das Maienfest und die Kirmes begangen.

Dorfmitte mit Gasthof zur Forelle im Hintergrund Dorfmitte Die Nähe zum Nationalpark Hainich macht Flarchheim zum Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Über den Parkplatz „Rüspelsweg“ kann man gut den Hünenteich und den Wildkatzenkinderwald mit Umweltbildungsstation erreichen.

Zentraler Anlaufpunkt ist der Informationsstand am Gemeindezentrum. Zum geselligen Verweilen lädt der Gasthof „Zum Kronprinzen“ ein.

St. Andreas

Die Kirche St. Andreas

Die im 15. Jahrhundert erbaute Kirche St. Andreas steht im Mittelpunkt des Dorfes auf einer Anhöhe. Am 8. Mai 1921 ist die Kirche zum Baudenkmal erklärt worden. Die im Krieg entfernten Glocken wurden im Oktober 1954 durch drei neue Glocken mit Inschrift ersetzt. Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Petersilie-Orgel konnte restauriert und zum Reformationstag 2006 wieder gespielt werden.

Das historische Backhaus

Wir laden Sie ein, altes Handwerk hautnah zu erleben. Mit einer Anmeldung bieten wir für Schulklassen, Vereinsausflüge und Touristengruppen an:

Backhaus
  • Schauvorführung des alten Backhandwerkes
  • Technische Erläuterung zu Bau und Funktion des Backofens
  • Einblicke in die Ortsgeschichte von Flarchheim

Den Besuch unseres historischen Backhauses können Sie gern mit touristischen Angeboten unserer Nachbargemeinden, wie z. B. Hainich-Trachtenhaus Mülverstedt oder Opfermoor Niederdorla kombinieren. Wir freuen uns auf ihren Besuch und versprechen Ihnen erlebnisreiche und informative Stunden in unserer Gemeinde, in unserem Hainichland.

Kontakt

Verwaltungsgemeinschaft
"Unstrut-Hainich"
Marktstraße 48
99991 Großengottern

Tel.: 036022 942-0
Fax: 036022 942-31

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Öffnungszeiten
Mo.  09:00 - 12:00 Uhr
Di. 09:00 - 12:00 Uhr
  13:00 - 18:00 Uhr
Do. 09:00 - 12:00 Uhr
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